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Sonntag, 15. März 2020, 10:00 Uhr

Verrückt nach Licht 

Gedichte von Dorothee Sölle im Gottesdienst

Als „moderne Mystikerin“ wird Dorothee Sölle (1929-2003) heute oft bezeichnet, nicht zuletzt wegen ihrer Gedichte. In ihnen gelingt es der Schriftstellerin und Theologin, eine Sprache zu finden, in der sie versucht, zu „loben ohne zu lügen“, aber auch „Zivil und Ungehorsam“ zu vereinen. Bekannt wurde die gebürtige Kölnerin in den 60er Jahren durch Evangelische Kirchentage und Politische Nachtgebete. Ihr Buch „Stellvertretung“ löst heftige theologische Diskussionen aus und zeitlebens bleibt ihr eine ordentliche Professur in Deutschland verwehrt. Mit ihrem Mann Fulbert Steffensky zieht sie in den 70er Jahren nach Hamburg, wo sie sich besonders mit der alten Mystik und der modernen Befreiungstheologie auseinandersetzt. „Die Religion des 3. Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben“, schreibt sie in einem ihrer Bücher. Unter dem Motto „Verrückt nach Licht“ gestalten Sölles Gedichte den Gottesdienst am Sonntag, 15. März um 10 Uhr.

Der Gottesdienst ist der zweit in der Reihe „Fromme Poeten“. Nach Lothar Zenetti und Dorothee Sölle werden zwei weitere im Herbst mit Gedichten von Kurt Marti und Eva Zeller folgen. Pastor Oliver Spies

Bild: Gerd Altmann/pixabay.de

Ort St. Gertrud Kirche